
Das Ende des Priesters
Ein tschechoslowakischer Film über einen Kirchendiener, der sich als Priester ausgibt und das Vertrauen eines Dorfes gewinnt. Eine Geschichte von Liebe, Täuschung und geistlicher Sehnsucht.
Der tschechische Regisseur Evald Schorm war als das „Gewissen der tschechoslowakischen Nouvelle Vague" bekannt und nutzte Film, um Ideen von Mitgefühl, Gleichheit und Individualismus angesichts gesellschaftlicher Strukturen zu fördern. Der in Prag geborene Schorm war ursprünglich Opernsänger und studierte Filmkunst an der renommierten F.A.M.U. zwischen 1957 und 1962. Anschließend schuf er Dokumentarfilme im Dokumentarfilmstudio Prag. Schorm arbeitete auch als Filmschauspieler. Nach der sowjetischen Invasion der Tschechoslowakei unterdrückte die kommunistische Regierung seine Filme. Dennoch blieb Schorm in der Tschechoslowakei und inszenierte Opern, Theaterstücke und gelegentlich Fernsehsendungen. Ende der 1980er Jahre kehrte er zum Spielfilm zurück, starb aber 1988 an Herzversagen.
😴 In nächster Zeit ist mit diesem Künstler nichts geplant.