Žatec und die Landschaft des Žatec-Hopfens – Ausstellung im Nationalmuseum für Landwirtschaft
Národní zemědělské muzeum Praha, Prag
250 Kč · ≈ 10 €
Eine Ausstellung im Nationalmuseum für Landwirtschaft in Prag, vorbereitet in Zusammenarbeit mit der Stadt Žatec, präsentiert das Phänomen des Žatec-Hopfens und die Landschaft, die 2023 zusammen mit dem historischen Stadtzentrum in die UNESCO-Welterbeliste eingetragen wurde. Die Ausstellung beginnt mit einem Durchgang durch ein Hopfenfeld – ein typisches Merkmal der Žatec-Landschaft – das den Eintritt in eine Welt evoziert, in der Hopfen nicht nur eine Feldfrucht ist, sondern Teil der Identität der Region. Die Atmosphäre wird durch ein interaktives Lichtpanel verstärkt, das die Welterbe-Landschaft auf spielerische Weise präsentiert und Besuchern ermöglicht, thematische Fotos zu machen. Der Hauptfokus ist ein außergewöhnliches Diorama, das die Handernte von Hopfen in den 1820er Jahren zeigt: ein historisches Modell aus der NZM-Sammlung wurde restauriert und mit Licht- und Soundeffekten erweitert, was ein lebendiges Bild der Zeit ergibt, als die Hopfenernte ein gesellschaftliches Ereignis war, an dem ganze Gemeinschaften beteiligt waren. Audiovisuelle Materialien dokumentieren die kontinuierliche Entwicklung des Hopfenanbaus vom Mittelalter bis heute, wenn Hopfen gezüchtet, verarbeitet und für die renommiertesten Brauereien der Welt zertifiziert wird. Im Rahmen des Museumseintritts können alle eine Führung genießen – diese beginnen um 10:00 Uhr und finden jede volle Stunde statt, die letzte Führung ist um 15:00 Uhr. Die Ausstellung ist Teil der Dauerausstellung des Museums im Gebäude auf der Letná (Kostelní 44, Prag 7), geöffnet Dienstag–Sonntag 9:00–17:00 Uhr, montags geschlossen. Eintritt: Erwachsene 150 CZK, Studenten über 18 Jahren und Senioren ab 65 Jahren 80 CZK, Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren frei. Das Museum akzeptiert Prague Visitor Pass. Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft von Landwirtschaftsminister Marek Výborný und Kulturminister Martin Baxa.