Nenn mich nicht Mama
Edison Filmhub, Prag
Foto: Jarvin
Ein norwegisches psychologisches Drama (Originaltitel "Se meg") von Regisseurin Nina Knag aus dem Jahr 2025. Eva, eine achtundvierzigjährige beliebte Gymnasiallehrerin und Ehefrau des Bürgermeisters einer malerischen norwegischen Stadt, arbeitet freiwillig in einem Asylzentrum, um die Wahlkampagne ihres Mannes zu unterstützen. Dort trifft sie Amir, einen achtzehnjährigen Flüchtling mit poetischem Talent. Fasziniert von seinem Talent bietet Eva ihm Unterstützung an und lädt ihn sogar in ihr Zuhause ein. Während ihre Ehe in eine Krise gerät, nähern sich Eva und Amir gefährlich an. Eine geheime Beziehung entwickelt sich zwischen ihnen, deren Folgen für beide verheerend sein können. Der Film untersucht Privilegien, Macht und zynischen Egoismus, der sich als Selbstaufopferung ausgibt. Der Film wurde im Hauptwettbewerb des Internationalen Filmfestivals Karlovy Vary 2025 gezeigt, wo die Hauptdarstellerin Pia Tjelta den Preis für weibliche Schauspielkunst gewann. Mit: Pia Tjelta, Tarek Zayat, Kristoffer Joner, Kathrine Thorborg Johansen. Die Vorführung findet im Rahmen des Programms Matinée Edison Filmhub statt — ein Nachmittagsfilm zum ermäßigten Eintrittspreis. Der Film ist in Norwegisch und Dänisch mit tschechischen und englischen Untertiteln.