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Kulturelle Brücken in Europa – Böhmischer und mährischer Adel nach 1945

Fr, 6. März 2026 · 10:00 — So, 30. Aug. 17:00

slezskoostravský hrad, Ostrau

v rámci běžného vstupného

Auf der Schlesierostrauer Burg ist vom 6. März bis 30. August 2026 im Burgturm eine zweisprachige Wanderausstellung "Kulturelle Brücken in Europa: Böhmischer und mährischer Adel nach 1945" zu sehen. Die feierliche Eröffnung fand am 5. März 2026 um 17:00 Uhr statt. Die Ausstellung wurde erstmals im Frühjahr 2022 in München eröffnet und hat sich während ihrer vierjährigen Reise durch Europa schrittweise um weitere Persönlichkeiten erweitert. Die Ausstellung konzentriert sich auf die Lebensschicksale und Aktivitäten ausgewählter Persönlichkeiten aus dem böhmischen und mährischen Adel nach dem Zweiten Weltkrieg, einschließlich Persönlichkeiten, die direkt mit der Region Nordmährens und Schlesiens verbunden sind. Besucher werden unter anderem die Schicksale von Ferdinand Wilczek, Marie Razumovska, Friedrich Stolberg, Johanna von Herzogenberg, Karel Schwarzenberg, Mikuláš Lobkowicz, Daisy Waldstein-Wartenberg und anderen kennenlernen. Autor der Ausstellung ist der Adalbert-Stifter-Verein in München in Zusammenarbeit mit dem Institut für das Studium totalitärer Regime und Post Bellum. Die Entstehung der Ausstellung wurde durch den Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds, das Bayerische Ministerium für Familie, Arbeit und Soziales und die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien unterstützt. Die Ausstellung ist während der regulären Öffnungszeiten der Burg zugänglich, dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr, im Rahmen des regulären Eintritts. Die Ausstellung umfasst ein reichhaltiges Begleitprogramm: 10. März 2026 – Gespräch mit Tomáš Czernin; 24. März 2026 – Vortrag: Konfiszierung schlesischer Schlösser und das Schicksal ihrer Möbel nach 1945; 7. April 2026 – Film: Mein Vater, der Fürst; 21. April 2026 – Vortrag: Blaues Blut Böhmisch-Schlesiens in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts; 6. Mai 2026 – Geschichte umschreiben: Blaues Blut über die Grenze; 20. Mai 2026 – Gespräch mit Monika Czernin: Ich habe zu kurz gelebt.